Viele Fragen zu diesem Thema werden immer wieder gestellt. Es geht von A bis Z, vomThema "Apfel essen zur Zahnreinigung" bis zur "Zahnbürstenwahl". Diese Fragen wollen wir hier versuchen zu beantworten.
Wie sollte meine Zahnbürste aussehen?
Wie putze ich meine Zähne richtig?
Wie häufig und wie lange soll ich meine Zähne putzen?
Brauche ich Zahnseide?
Warum sind meine Zähne so empfindlich?
Warum bildet sich mein Zahnfleisch zurück?
Welche Zahnpasta ist die richtige?
Wie wirkt sich die Mundhygiene auf meinen Körper aus?
Hilft es, nach dem Essen einen Apfel zu verzehren?
Eine Zahnbürste muss die Zahnoberflächen gründlich reinigen und gleichzeitig
das Zahnfleisch pflegen. Damit sie keine Verletzungen verursachen kann, sollte die Zahnbürste
weich und die Borsten abgerundet sein. Die Borsten sollten auch nicht in alle Richtungen stehen -
durch zu viel Druck beim Putzen können die Borsten abknicken! Aus hygienischen Gründen
ist es außerdem notwendig, die alte Zahnbürste regelmäßig durch eine neue zu
ersetzen: alle zwei bis drei Monate sollte die Zahnbürste ausgetauscht werden. Eine elektrische
Zahnbürste erleichtert es sicherlich, die Zähne gründlich zu reinigen. Aber mit der
korrekten Putztechnik erzielt man bei einer normalen Zahnbürste ein ähnliches Ergebnis.
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Beim Zähneputzen ist es wichtig, dass Sie alle Zahnflächen auf gleiche
gründliche Art und Weise reinigen. Dazu gehen Sie am besten systematisch vor und
bearbeiten alle Gebissabschnitte nacheinander in immer gleicher Reihenfolge. So können
Sie sicher sein, dass es nicht zu einer übermäßigen Belastung gewisser Stellen kommt
und die Zähne keine Putzdefekte bekommen. Systematisches Putzen bedeutet, dass Sie mit
senkrechten Bewegungen vom Zahnfleischsaum ausgehend zur Kaufläche hin putzen und die
Putzbewegungen dabei klein halten. Dabei sollten Sie darauf achten, mit der Bürste nur schwachen
Druck auf Zähne und Zahnfleisch auszuüben. Ausserdem sollten Sie sich eine Art Putzschema
zulegen, z. B. zuerst den Oberkiefer, dann der Unterkiefer, jeweils von links nach rechts bzw. umgekehrt.
Und dann gilt es noch zu beachten, dass Sie bei jedem Zahn sowohl die Aussenflächen, die
Kauflächen als auch die Innenflächen bearbeiten.
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Die alte Regel gilt nach wie vor: Sie sollten Ihre Zähne mindestens 2x täglich putzen,
am besten nach jeder Mahlzeit. Wenn Sie Ihre Zähne systematisch putzen, werden Sie sehr schnell
merken, dass das Zähneputzen ungefähr 3 Minuten dauert, so wie es auch für das Zähne
putzen mit der Hand immer empfohlen wird. Mit einer elektrischen Zahnbürste reichen oft schon
2 Minuten. Ihre Zunge wird Ihnen jederzeit sagen, wo sich Ablagerungen auf den Zähnen bilden, die
Sie beseitigen sollte: Rauhe Stellen auf den Zähnen erfühlt sie sofort.
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Um die Zähne richtig gründlich zu säubern, sollten Sie auch zwischen den
Zähnen, die nebeneinander stehen, für Sauberkeit sorgen. Die Zahnbürste schafft
das in der Regel nicht. Hier hilft Ihnen die Zahnseide: mindestens 1x am Tag sollten Sie Zahnseide
benutzen, um auch dauerhaft für eine gesunde Mundhygiene zu sorgen.
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Man spricht von überempfindlichen Zähnen, wenn sich das Zahnfleisch zurückgebildet
hat und so die Zahnhälse (leicht) freiliegen. Die Zahnwurzeln sind in ihrem oberen Bereich nicht
mehr vor äußeren Einflüssen geschützt. Wenn Sie sehr kalt oder heiß essen oder trinken,
oder auch Saures oder Süßes zu sich nehmen, kann es dann schnell zu schmerzhaften Erlebnissen
kommen. Jeder dritte Erwachsene leidet heute zeitweilig an überempfindlichen Zähnen.
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So verrückt es auch klingt: oft liegt es an der Zahnputztechnik, dass das Zahnfleisch sich
zurückbildet: die meisten Menschen putzen Ihre Zahnfleischprobleme herbei. Eine zu harte
Zahnbürste und falsche Putzbewegungen verletzen das Zahnfleisch und zerstören den
Zahnschmelz. Wird dann die empfindliche Stelle beim Zähneputzen gemieden, geht das
Zahnfleisch noch weiter zurück, weil sich hier vermehrt Bakterien ablagern und das
Zahnfleisch noch weiter schädigen.
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Die Zahnpasta sollten Sie nach Ihren individuellen Gebissverhältnissen auswählen.
Dabei ist es wichtig, dass Zahnbürste und Zahnpasta auch zusammen passen. Und natürlich
darf Ihnen der Geschmack der Zahnpasta nicht unangenehm sein, denn sonst putzen Sie ihre Zahne
nicht ausreichend und Ihre Mundhygiene bleibt auf der Strecke. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem
Zahnarzt beraten.
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Mund und Zähne bilden kein abgeschlossenes System. Jedesmal, wenn Sie etwas herunterschlucken,
gelangt Speichel mit Bakterien aus dem Mundraum in den Magen und verteilt sich von dort in den gesamten
Organismus. Das also bedeutet, dass über den Blutkreislauf Bakterien aus dem Mundraum in den ganzen
Körper gelangen können. Aufgrund falscher Mundhygiene erhöht sich also das Risiko das
gesamte Immunsystem. Die Atemwege stehen in direkter Wechselbeziehung mit dem Zahn-, Mund- und
Kieferbereich: Die eingeatmete Luft wird im Rachenraum am Mund vorbei in die Lunge geleitet. Wenn hier zu
viele (gefährliche) Bakterien liegen, werden sie unter Umständen direkt in die Lunge
mitgeführt. Ausserdem kann eine falsche Mundhygiene ein Auslöser für Diabetes oder
Frühgeburten sein.
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Sicherlich ist es das Beste, wenn Sie nach dem Essen richtig Ihre Zähne putzen. Aber nicht
immer hat man eine Zahnbürste zur Hand. Dann ist der Apfel sicherlich besser als
nichts: Der Apfel enthält Säure, die den pH-Wert im Mund wieder auf ein karieshemmendes
Niveau absenkt. Ausserdem fördert der Verzehr eines Apfels den erhöhten Speichelfluss,
so das die kariesbildenden Säuren auch leichter aus dem Mundbereich herausgespühlt werden.
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